
IM DAZWISCHEN, Im Rahmen des 48h Neukölln Festivals, © Collage: LichtEinfall.Berlin, 2026
IM DAZWISCHEN
Im Dazwischen – von Grenzgebieten zwischen Innen und Außen, Schwellenräumen und sich überlagernden Wahrnehmungen
Ausstellung im Rahmen des 48h Neukölln Festivals
Im Dazwischen versammelt künstlerische Arbeiten der Künstlergruppe LichtEinfall.Berlin, die Übergänge und Schwellenräume erkunden. Die gezeigten Serien bewegen sich ziwschen Innen und Außen, Nähe und Distanz, Realität und Fiktion. Im Mittelpunkt stehen flüchtige Momente, vieldeutige Wahrnehmungen und das Dazwischen als Erfahrungsraum.

Die Künstler*innengruppe LichtEinfall.Berlin präsentiert mit “Im Dazwischen” eine gemeinsame Ausstellung, die sich Übergängen, Schwellenräumen und Momenten verschiebender oder überlagernder Wahrnehmung widmet. Sie vereint fünf künstlerische Positionen, die unterschiedliche Ansätze verfolgen.
Die gezeigten Serien bewegen sich zwischen Makro-, Natur- und abstrakter Fotografie, bis zu urbanen Szenen. Sie thematisieren das Dazwischen von Innen und Außen, Nähe und Distanz, Hell und Dunkel, Realität und Fiktion sowie Gedankenwelten und den oft übersehenen Momenten zwischen Jetzt und Gleich. Unschärfe, Verlangsamung und veränderte Maßstäbe öffnen Räume für individuelle Assoziationen und neue Lesarten von Ort, Zeit und (Selbst-)Wahrnehmung.
In “Weltreise mit Bürgergeld” zeigt Andreas Büchler das Fotoalbum der vermeintlichen Weltreise einer*s Bürgergeldempfänger*in. Teresa Krätschell erkundet in “Zwischenwelten” urbane Schwellenräume, in denen Innen und Außen miteinander verschmelzen. Mit “MomenTräume” präsentiert Sabrina Ortmann eine Komposition aus Fotos und lyrischen Texten, die sich aufgebrochenen Grenzlinien in verschiedenen Kontexten nähern. In “Nah am Wunder” zeigt Susanne Remus Makroaufnahmen aus Tropfen, Blüten und Bewegung an einem einzigen Tag und holt die Außenwelt so nah heran, dass sie wie ein eigener geschlossener Innenraum wirkt. Isabel Rühl beschäftigt sich in “Schattenlicht” mit der Natur in Schwarz und Weiß an der Grenze zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit.
Im Ausstellungsraum treten die einzelnen Werkgruppen in einen dialogischen Zusammenhang. So entsteht ein gemeinsamer Erfahrungsraum, der zum Innehalten einlädt und das Dazwischen sichtbar macht.