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Projekt
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Plattenvereinigung errichtet ein Recyclinggebäude aus ost- und westdeutschen Betonplatten zur Vereinigung interdisziplinärer Akteure und Ansätze hin zur Entwicklung einer universellen Recyclingkultur.
Das Projekt nimmt die Bestandteile einstmals visionärer Baukultur und heutigen Stadtumbaus zum Anlass, sich mit nachhaltiger Stadtentwicklung und zukünftigen Formen des Zusammenlebens öffentlich und vielseitig auseinanderzusetzen. Durch die Wiederverwendung in einer gemeinsamen Architektur wird anhand der Bauteile, die teils aus dem Olympischen Dorf in München und teils aus einem Hochhaus des Typs PH12 in Frankfurt/Oder stammen, der notwendige geschichtliche Kontext in den Diskurs mit einbezogen. Dem Gebäude der Plattenvereinigung ist damit baulich und thematisch das inhärent, was es gleichzeitig als Medium erfahrbar und erlebbar macht. Als dieses tatsächliche Medium wird das Gebäude im öffentlichen Raum in Berlin installiert und ist dabei zugleich Werkstatt und Lehrobjekt, Ausstellungsraum und Aufführungsort für fachspezifische und künstlerische Impulse in einem baukulturell, gesellschaftlich und ökologisch geführten Diskursen über den Lebensraum Stadt und das Erbe der Moderne. Das Projekt lädt dazu fachliche, kulturelle und zivilgesellschaftliche Akteure zur integrativen Auseinandersetzung und fördert die Etablierung einer Recyclingkultur und partizipativer Handlungsstrategien.
Das Projekt gliedert sich in zwei Phasen und findet an zwei aufeinander folgenden Standorten statt: seit Januar 2010 zur Gebäudeentwicklung in der Peter-Behrens-Prüfhalle der TU Berlin, ab Frühjahr 2010 im öffentlichen Raum in Berlin. In beiden Phasen des Projekts wird das Gebäude als Lehrbaustelle und Studienobjekt realisiert und ist gleichzeitig temporärer Kultur- und Begegnungsraum sowie Ort für Information, Bildung und Beteiligung – ein Zukunftslabor und Arbeitsraum für das interdisziplinäre Zusammenwirken von Wissenschaft, Handwerk, Kunst und Gesellschaft.
Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Als „Berufsbildung und öffentlicher Diskurs zum Ressourcenschutz am Beispiel eines modellhaften mobilen Recyclinggebäudes in Berlin“ dient die Plattenvereinigung der baufachlichen Qualifizierung hin zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit Wiederverwendungsmöglichkeiten im Bauwesen und befördert auf gesamtgesellschaftlicher Ebene eine interdisziplinäre Kommunikation ökologisch und sozial nachhaltiger Denk- und Handlungsweisen in Stadtentwicklung, Bauwesen, Konsum.
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Themen
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Baukultur & deutsch-deutsche Geschichte
Nachhaltige Stadtentwicklung & Bautechnik
Recyclingkultur & nachhaltiger Konsum
Partizipation & urbane Handlungsstrategien
Plattenvereinigung vollzieht eine Vereinigung mit Plattenbauteilen, wobei konkret verschiedene Systemmaße und Geschichten und somit auch wörtlich Wertesysteme etwas Neues und Gemeinsames erschaffen. Nicht nur symbolisch, sondern tatsächlich. Das Projekt führt Akteure und Themen an einem gemeinsamen Ort zusammen, um das Nachdenken über heutige Formen des Zusammenlebens vor dem Hintergrund einstmals gewesener Visionen und drängende Zukunftsfragen interdisziplinär zu ermöglichen und zu fördern.
Plattenbauten und Großwohnsiedlungen haben besonders seit den 1970er Jahren die Städte sowohl des Ostens als auch des Westens geprägt – und damit die Lebenswirklichkeit ihrer Bewohner bis heute. Die Reibung zwischen gesellschaftlichen Utopien und privaten Lebensentwürfen generiert Geschichten und Prozesse, die im Rahmen der Plattenvereinigung aufgezeichnet und analysiert werden. Als eine konkrete bauliche Umsetzung einstmals visionärer Wohnkonzepte sind Plattenbauten Bestandteil der deutsch-deutschen Geschichte. Das Nachdenken über aktuelle Fragen an das Zusammenleben in der Stadt beginnt somit auch und im Besonderen bei der Frage nach dem Umgang mit dem Erbe der Moderne. Gegenwarts- und Zukunftsempfinden ohne das Bewusstsein der weiteren und unmittelbaren Vergangenheit sind keine reflexive Erfahrung und nur vor dem Hintergrund des Bestehenden lassen sich Konzepte für eine zukünftige, nachhaltige Stadtentwicklung finden und überprüfen. Im Angesicht heutiger Problemlagen und einer nahenden postfossilen Zukunft stellen insbesondere Recyclingprozesse eine ökologische und soziale Notwendigkeit dar. Der daraus resultierende Diskurs über eine universelle Recyclingkultur bedarf einer gesamtgesellschaftlichen Verankerung und daher neben dem spezifisch fachlichen ebenso eines allgemeinen zivilgesellschaftlichen und kulturellen Zugangs. Diesen Diskurs nimmt das Gebäude der Plattenvereinigung in seiner baulichen Beschaffenheit aus geschichtlich bedeutendem Material auf und bietet ihm einen Ort der öffentlichen Auseinandersetzung. Durch seine Präsenz im öffentlichen Raum spricht das Gebäude selbst die Einladung zur Partizipation aus.
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Orte
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Plattenvereinigung findet in zwei Phasen an zwei aufeinander folgenden Standorten statt. Die Orte stehen dabei in einem synergetischen Dialog mit dem Gebäude und dem Projekt. Das Gebäude wiederum wird aus wiederverwendeten Fertigbetonteilen errichtet, die teils aus dem Olympischen Dorf in München, teils aus einem abgerissenen Hochhaus des Typus PH 12 in Frankfurt/Oder stammen.
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Olympisches Dorf
München
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Das Olympiadorf München wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 errichtet – beinahe vollständig in Fertigbetonweise. Die Fertigteilelemente für das Projekt Plattenvereinigung entstammen dem ehemaligen Frauen- und heutigen Studentendorf, das 1969 vollkommen symmetrisch in ein- und zweihüftigen Häuserreihen angelegt wurde. Die durch den Architekten Werner Wirsing erdachte Konstellation aus 800 Einzelhäusern, in einer ausgewogenen Relation aus privater und öffentlicher Raumbindung, stellte ein geradezu musterhaftes städtebauliches Gebilde dar. Die individuelle Bemalung der Fassaden, durch die wechselnden Bewohner in fast vierzig Jahren immer wieder erneuert, bewies für eine temporäre Behausung ein sehr hohes Potential zur individuellen Aneignung und Identitätsbildung. Aufgrund der maroden Haustechnik begann im Sommer 2008 der vollständige Abbruch und gleichzeitige rekonstruktive Neubau der Wohnbungalows, für die als Ensemble nach wie vor der Denkmalschutz besteht. Im Zuge dieser Maßnahme wurden die wiederverwendeten Bauteile freigesetzt und konnten so anstelle eines Abrisses in einen zweiten Lebenszyklus eintreten.
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Punkthochhäuser
Frankfurt / Oder
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Im Rahmen des staatlichen Wohnungsbauprogramms der ehemaligen DDR wurden für die Errichtung von Neubaugebieten in Fertigbetonbauweise verschiedene Bautypen entwickelt. Die Fertigelemente aus Frankfurt/Oder entstammen zwei Punkthochhäusern vom Typ PH 12-Frankfurt/Oder, einer ortsspezifischen Weiterentwicklung des Wohnungsbautyps P2, in dem seit den 1960er Jahren mehrgeschossige Wohngebäude hergestellt wurden. Die beiden Abbruchgebäude, Robert-Havemann-Straße 12 und 13, wurden als Zwillingspunkthochhäuser in exponierter Lage in Neuberesinchen errichtet und erhielten im Volksmund den Spitznamen „Pistolenburg“, da in diesen bevorzugt DDR-Staatsbedienstete gewohnt haben sollen. Der Abriss der Gebäude ist heftig umstritten. Eine lokale Bürgerinitiative zum Stadtumbau argumentierte dagegen, dass die Wohnungen in den beiden Häusern für das altengerechte Wohnen günstige Grundrisse und Infrastruktur und damit eine weitere Nutzungsperspektive besäßen. Ein entsprechender Bürgerentscheid gegen den Abriss ist jedoch im Juli 2009 gescheitert. Der Abriss erfolgt in den oberen Geschossen aus Sicherheitsgründen als kontrollierter Rückbau, wobei einzeln demontierte Plattenbauteile anfallen. Anstatt der Brechung zu Bauschutt konnten daher einige Elemente erhalten und von der Wohnungswirtschaft Frankfurt/Oder dem Projekt Plattenvereinigung zur Verfügung gestellt werden, damit diese eine neue Verwendung finden können.
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Peter-Behrens-Halle
Wedding
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Phase I der Plattenvereinigung (Januar bis Februar 2010), die technische Beprüfung der Fertigteile aus München und Frankfurt/Oder sowie Entwicklung und Probeaufbau des Gebäudes, findet in der Peter-Behrens-Halle in Berlin/Wedding statt. Die Peter-Behrens-Halle (Baujahr 1912) ist eine ehemalige Montagehalle der AEG-Werke und wird heute von der TU Berlin als Prüfhalle genutzt. Die Halle besitzt eine Länge von 180 Metern und eine Breite von 30 Metern. Drei Krananlagen und zwei Laufkräne im Inneren der Halle ermöglichen bei einer Höhe von 24 Metern die Montage von Versuchsanordnungen im Maßstab 1:1. Als ein bauliches Manifest der Industrialisierung steht das ehemalige AEG-Gelände ebenso für die Grundlagen moderner Baukultur wie auch für den heutigen Strukturwandel, womit die Halle auch thematisch sinnhafter erster Standort des Projekts ist.
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Öffentlicher Raum
Berlin
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Im Frühjahr 2010, d.h. in Phase II des Projekts nach Fertigstellung des Gebäudes in der Peter-Behrens-Halle, wird das Gebäude der Plattenvereinigung an einen öffentlichen Standort in Berlin umziehen.
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Formate
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Die Themen der Plattenvereinigung werden einerseits am Gebäude als Lehrobjekt und andererseits im Gebäude als öffentlich bespielbarem Raum in verschiedenen Formaten verhandelt. Zugleich ist das Recyclinghaus selbst Medium im Diskurs um eine nachhaltige Stadtentwicklung und spricht durch seine Präsenz im öffentlichen Raum die Einladung zur Partizipation aus.
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Lehrbaustelle
Seminare
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Die Bauarbeiten am Gebäude der Plattenvereinigung erfolgen in Form von Lehrbaustellen für Auszubildende aus dem Bauwesen mit dem Ziel, diese für die Thematik des nachhaltigen Bauens und die Potentiale von Wiederverwendung im Bauwesen zu sensibilisieren. Durch konkrete Erfahrung lernen die Auszubildenden, wie sich auch im Hochbau recycelte Bauteile verwenden lassen, wie alternative Verbindungen und Konstruktionen sowie Low-tech-Lösungen gegenüber dem konventionellen Bauen möglich sind und wie wiederverwendbare Materialien und Recyclingprodukte für den Gebäudeausbau genutzt werden können. Dabei werden Forschungsergebnisse zur Wiederverwendung von Bauteilen evaluiert, innovative Materialien eingesetzt und neue Verfahren gemeinsam mit Auszubildenden und Studenten umgesetzt.
Gemeinsam mit der TU Berlin Fachgebiet Bauphysik und Baukonstruktionen und Fachgebiet Fachdidaktik Bautechnik und Landschaftsgestaltung sowie der UdK Berlin Architektur und Visuelle Kommunikation finden im Sommersemester 2010 verschiedene Lehrveranstaltungen im Gebäude der Plattenvereinigung statt. Ausgehend von dem Gebäude setzen sich die Seminare mit den Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung, nachhaltigem Bauen und Recyclingkonzepten auseinander. Der Lehrbetrieb inklusive Exkursionen und Feldstudien geschieht im Rahmen der jeweiligen Seminare direkt vor Ort und mündet zum Abschluss in der Präsentation der Ergebnisse vor Ort.
Ebenso werden mit den Auszubildenden, die an den Lehrbaustellen und den begleitenden Workshops teilnehmen, Seminare zur Einführung und Nachbetrachtung der Arbeit und des Lehrprogramms mit Studenten der Fachdidaktik durchgeführt. So findet insgesamt auch ein „vertikal interdisziplinärer“ Dialog der Studenten und Auszubildenden statt, der gegenseitige Einblicke ermöglicht.
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Schaubaustelle
Inszeniertes Bauen
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Durch den Akt der Vereinigung der Plattenbauteile trägt bereits der Aufbau des Gebäudes den Charakter einer Inszenierung. Plattenvereinigung ist eine schnelle, wiederholbare Operation, die die Demontage von Bestandsobjekten, den anschließenden Transport zu einem neuen Standort sowie die dortige Remontage beinhaltet. Mit der Methodik der Bestandsverpflanzung als Intervention wird das Bauen selbst zum performativen Akt und gebauten Argument aus der Perspektive der Handlung und direkt in der Öffentlichkeit. Durch den öffentlich angelegten Charakter dienen die Lehrbaustellen der Plattenvereinigung auch als Schaubaustellen im Sinne einer Sichtbarmachung von Prozessen und Abläufen, deren Dimensionen für gewöhnlich nicht zeitlich kompakt fassbar sowie ohne Zuschauer stattfinden.
Als integrativer Bestandteil des Projekts öffnet die Schaubaustelle das Themenspektrum einem breiten sowohl fachlichen als auch laienhaft interessierten Publikum. Durch den Schauplatz an einem öffentlichen Standort und den Akt der Montage platziert das Projekt die Thematik des nachhaltigen Bauens und die Frage nach dem Umgang mit städtebaulichem Bestand in der Mitte des alltäglichen Geschehens und gesellschaftlichen Lebens. Bereits in den baulichen Phasen des Projekts ist die Öffentlichkeit einbezogen und über die reine Betrachtung hinaus erfolgt die Einladung an das Publikum zur Partizipation am Geschehen.
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Kulturelle Impulsprojekte
Ausschreibungen
Werkstatt
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Das Gebäude der Plattenvereinigung ist Medium und Werkstatt zugleich, um unterschiedlichen Akteuren im Rahmen des Projekts einen Ort und Arbeitsraum für eine soziokulturelle und künstlerische Auseinandersetzung zu geben. Vor allem die Untersuchung von Wandlungs- und Umbruchsphänomenen sowie die Zukunft des Zusammenlebens und Wohnens im Angesicht ökologischer und sozialer Herausforderungen stehen dabei im Zentrum.
Das Maxim-Gorki-Theater gastiert mit seiner Inszenierung „Das Haus“ in der Peter-Behrens-Halle. Die freie Theatergruppe copy & waste entwickelt vor Ort in einer Werkstattsituation eine Theaterperformance und untersucht die baulichen und persönlichen Topographien und Wegebeziehungen der Stadt. Ein Rechercheprojekt von zukunftsgeraeusche sammelt die persönlichen Geschichten der Bewohner der Spendergebäude und setzt sie in Relation zur Situation von Neubau, Abriss und Stadtumbau im Spiegel gesellschaftlicher Utopien.
Hauptteil der künstlerischen Bespielung und Vorort-Auseinandersetzung ist ein Projektwettbewerb, der an Theatergruppen und Künstler adressiert ist. Aufbauend auf den fest kuratierten Impulsprojekten lädt Plattenvereinigung Künstler und Theatergruppen im Rahmen einer Ausschreibung dazu ein, das Gebäude als Werkstatt zu nutzen und mit ihrer Arbeit die Thematik für ein breites Publikum mit den Mitteln der Kunst direkt am Ort erfahrbar zu machen.
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Symposien
Ausstellungen
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Zur fachlichen und öffentlichen Auseinandersetzung beinhaltet des Programm der Plattenvereinigung verschiedene Formate, die sich einerseits an Akteure aus Wohnungsbau, Bauindustrie und Bauhandwerk sowie Stadtplanung, Architektur, Sozial- und Geisteswissenschaften wenden und gleichzeitig auch ein interessiertes Laienpublikum einschließen. Gemeinsam mit verschiedenen Projektpartnern finden Vorträge, Diskussionen und Workshops zu den Themen nachhaltiges Bauen, Recycling und nachhaltige Stadtentwicklung statt. In drei Symposien wird der interdisziplinäre und fachspezifische Diskurs zu den Themen Nachhaltigkeit in Stadtentwicklung, Bauen und Baukultur sowie zur gesamtgesellschaftlichen Dimension einer Recyclingkultur initiiert und verhandelt.
Zudem werden Ausstellungen und Informationsveranstaltungen das Haus für ein breit gefächertes Publikum zu regelmäßigen Öffnungszeiten und Terminen öffnen. Zur Langen Nacht der Wissenschaften am 05. Juni 2010 präsentiert sich das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in der Peter-Behrens-Halle und realisiert gemeinsam mit mehreren Projektpartnern der Plattenvereinigung ein interaktives und öffentliches Angebot.
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Alltägliche / offene Nutzung
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Im Erdgeschoss des Gebäudes wird ein Info-Kiosk angeboten, an dem Besucher Raum und Gelegenheit für Information und Kommunikation haben. Das Obergeschoss wird sozio-kulturellen und zivilgesellschaftlichen Akteuren für Seminare und ähnliche Veranstaltungen in Übereinstimmung mit dem Programmablauf zur Verfügung gestellt.
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Programm
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Kalender
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Sommersemester 2010
wöchentlich dienstags
16.00 bis 18.00 Uhr
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Nachhaltiges Bauen
Seminar der TU Berlin
Fachgebiet Bauphysik und Baukonstruktionen
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Anhand des mobilen Recyclinggebäudes aus wiederverwendeten Betonfertigteilen im Rahmen des Forschungsprojektes Plattenvereinigung, welches gleichzeitig als Lehrobjekt, Schulungsraum, öffentliches Medium und Werkstatt dient, soll das nachhaltige Baukonzept für die Studenten direkt erfahrbar gemacht werden. Das Seminar vermittelt dazu die Grundlagen zum Thema Nachhaltigkeit und Nachhaltiges Bauen, so dass sie ein grundlegendes Verständnis für die komplexen Wechselwirkungen der Aspekte der Nachhaltigkeit entwickeln.
TU Berlin Bauphysik und Baukonstruktionen
Seminar im Vorlesungsverzeichnis
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Sommersemester 2010
zweiwöchentlich mittwochs
9.30 bis 13.30 Uhr
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Recycling / Temporary Shelters
Seminar der UdK Berlin
Fachgebiet Entwerfen und Baukonstruktion
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Das Seminar behandelt Recyclingkonzepte durch Wiederverwendung sowie Zweckentfremdung von (Bau)materialien aller Art. Die Studierenden behandeln unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten von Materialgruppen in Vorträgen, zusätzlich wird von allen Teilnehmern ein spezifischer Entwurf einer Behausung aus Recyclingbaustoffen entworfen und konstruiert.
UdK Berlin Entwerfen und Baukonstruktion
Seminar im Vorlesungsverzeichnis
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Vorschau
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September 2010
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Rechercheprojekt von zukunftsgeraeusche
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Im Beton der Platten – auch wenn sie vielen als hässlich gelten – sind Millionen deutsch-deutscher Erinnerungen eingelagert, die – auch wenn sie vielen als unwichtig und vergessenswert gelten – einen Teil dessen ausmachen, was dieses Land heute ist. Das Recherche- und Dokumentationsprojekt sucht die früheren Bewohner der Spendergebäude des Olympischen Dorfs in München und der Wohnhochhäuser in Frankfurt/Oder auf und befragt mehrere Generationen von Bewohnern zu ihren ganz persönlichen Assoziationen zu Platte und Stadt. Gleichzeitig zeichnet das Projekt die Geschichte des Umbaus nach, des Verfalls und des Versuchs einer Kompensation, von Alternativen und Modellen. Hierzu werden Akteure des Stadtumbaus befragt sowie Maßnahmen, Ergebnisse und Tendenzen dokumentiert.
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Archiv
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6. Februar 2010
20.15 Uhr*
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„Das Haus" von Einar Schleef
Gastspiel des Maxim Gorki Theaters Berlin
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Das Maxim Gorki Theater Berlin spielt „Das Haus“ auf dem Gebäude der Plattenvereinigung in der Peter-Behrens-Halle: Mutter, Vater, Kind – eine DDR-Kleinfamilie hat ein Haus im Thüringer Wald um die eigene Leere gebaut. Als alles fertig und eingerichtet ist, eskaliert die gegenseitige Bezugslosigkeit. Schleef erzählt die Passionsgeschichte eines Bauarbeiters, der auf der Baustelle seines Lebens scheitert. Das Maxim-Gorki-Theater Berlin besucht mit seiner Inszenierung von „Das Haus“ (Regie: Armin Petras) das Gebäude der Plattenvereinigung und bestreitet damit die erste öffentliche Veranstaltung des Projekts.
*Im Anschluss Publikumsgespräch mit Annekatrin Fischer, Robert K. Huber und Claus Asam; Moderation: Ludwig Haugk
Maxim Gorki Theater Berlin
zum Blogeintrag
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14. und 15. Mai 2010
ab 18.00 Uhr
Akademie der Künste am Pariser Platz und Medizinhistorisches Museum der Charité an der Invalidenstraße
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Intervention Tischplatte Oly72 und PH12
Einladung zum FeldForschungsFestival_Kultur
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Zum Anlass des FeldForschungsFestival_Kultur (FFF_K) der Akademie der Künste (AdK) Berlin mit dem Thema "Übergänge - Leben in der Stadt?" in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai 2010 werden drei Tischplatten aus ehemaligen ost- und westdeutschen Betondeckenplatten zu Orten der Kommunikation, des Experiments und der Aufführung: Oly72 im Foyer der Akademie der Bildenden Künste am Pariser Platz, zwei mal PH12 im Außenraum des Medizinhistorischen Museums, unmittelbar am ehemaligen Mauerverlauf nahe am damaligen Grenzübergang Invalidenstraße. Die beiden Institutionen des Festivals werden durch die Tischplatten räumlich und assoziativ verknüpft, die im Rahmen des Fesivals auch bespielt werden.
FeldForschungsFestival_Kultur
Medizinhistorisches Museum der Charité
Akademie der Künste
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20. Mai 2010
21.00 Uhr* **
22. Mai 2010
21.00 Uhr
23. Mai 2010
21.00 Uhr
Kartenreservierung
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WASTELER 1 -
aus der Reihe:
Das kleine Plattenspiel
Theaterprojekt von
copy & waste
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Das Theaterkollektiv copy & waste realisiert eine Theaterperformance im Gebäude der Plattenvereinigung sowie im umgebenden Außenraum. Fiktionale Folie des Stücks ist der Film „Westler“ (Wieland Speck, BRD 1985), der vor dem Hintergrund der deutsch-deutschen Teilung eine ostwestberliner Liebesgeschichte erzählt. Vor diesem Hintergrund untersuchen copy & waste, wie Liebe, Trennung und Vereinigung durch Barrieren in Städten, Blicken und Worten bedingt, verhindert und ermöglicht werden: „Dem Anderen im eigenen Raum zu begegnen, deinen Raum, der jetzt schon wieder ein anderer ist, weil eine Sekunde vergangen ist, mit dem Raum des Anderen konfrontieren, und das dann Liebe nennen, Liebe, die dich und mich verbindet, aber nie vereinigt.“ Das Projekt wird in einer Werkstattsituation am Ort und im Gebäude erarbeitet.
* Premierenplattenparty ab 23.00 Uhr: The Wild Wild West mit DJ Mikey Awesome, Berlin/Austin, Texas
** Der Eintritt beträgt 5 Euro. Die Premiere ist bereits ausverkauft. Restkarten sind an der Abendkasse ab 20.45 Uhr erhältlich.
copy & waste
zum Blogeintrag
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BordERLINe
Workshops und Vorträge der TU Berlin und des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Kooperation mit Textile Roofs 2010
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Das studentische Seminar BordERLINe analysiert in Kooperation mit Plattenvereinigung parallel zum internationalen Workshop Textile Roofs 2010 die Thematik der räumlichen Begrenzung und deren Permanenz in Bezug auf Bedeutung, Funktion, Material und Struktur. Die Membran als Inbegriff der dünnen und flexiblen Form der Hülle steht dabei den prinzipiell als fest und starr wahrgenommenen Elementen des Massivbaus gegenüber. Das Prinzip der leichten und reversiblen Konstruktion bildet dabei allgemeinhin einen Kontrast zum irreversiblen und Schweren des Masiven. Daraus ergibt sich zum einen die Frage danach, wie massiv eine Membran letztlich sein muss oder sein darf, um als solche noch zu gelten, und wie leicht und flexibel demgegenüber eine massive Konstruktion sein kann.
Dies fordert zum einen eine weitreichende Bewertung von Grenzen und deren Bedingungen, zwischen Innen und Außen, als Trennung oder Ort der Begegnung, als Bestandteil des Raums oder Barriere, als Mittel zum Ausschluss oder als Schnittstelle. Zum anderen ist eine integrativer Umgang mit Materialien, Konstruktionen und Verwendungstechniken gefragt. Im Kontext der Geschichte Berlins wird daher das Thema einer räumlich massiv präsenten Grenze erfasst und in Relation zu unterschiedlichen Grenzphänomenen materieller und territorialer Art gesetzt. Darauf aufbauend wird die räumlich Begrenzung als immanenter Bestandteil des Bauens und der Architektur neu verhandelt und im Sinne eines permeablen und interaktiven räumlichen Systems weiterführend interpretiert. Im Zusammenspiel von Material und räumlichem Konzept werden daraus im Workshop Strukturen entworfen und konstruktiv realisiert, die räumliche Begrenzungen in Funktion und Material als dynamische und offene Systeme und Schnittstellen in Architektur und Umwelt umsetzen.
Karlsruher Institut für Technologie
Textile Roofs
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Hausbesuch Plattenvereinigung
Exkursion der Architektenkammer Berlin
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Im Rahmen des Fortbildungsprogramms der Architektenkammer Berlin findet eine Führung durch das mobile Recyclinggebäude der Plattenvereinigung statt und erfolgt ein Werkbericht über das Projekt.
Architektenkammer Berlin
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5. Juni 2010
17.00 bis 1.00 Uhr
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Lange Nacht der Wissenschaften
Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und der TU Berlin
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Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften 2010 in Berlin präsentieren sich das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und das Fachgebiet Bauphysik und Baukonstruktionen der TU Berlin in Kooperation mit der Plattenvereinigung in der Peter-Behrens-Halle. Im und um das mobile Recyclinggebäude werden Inhalte zu Nachhaltigkeit und Recycling im Bauwesen für ein öffentliches Publikum angeboten.
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
TU Berlin Bauphysik und Baukonstruktionen
Lange Nacht der Wissenschaften
zum Blogeintrag
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Die Neuordnung der Dinge I
Recyclingbau-Workshop und Round-Table-Talk
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Die Neuordnung der Dinge - von "ideell" über "technisch" zu "begrifflich": Wie entsteht normative Wertigkeit im Kontext alt - neu - recycelt? Wie lässt sich die materielle Substanz qualifizieren? Welche Begriffe existieren im Kontext "Recycling" und "Nachhaltiger Konsums" und wie sind diese dahingehend bewertet?
Recyclingbau-Workshop
11./12. Juni 2010 10:00 - 18:00 Uhr und 13. Juni 2010 14:00 Uhr (Präsentation der Ergebnisse)
Ziel des Workshops ist es, Mobiliar aus Recyclingbaustoffen zu entwerfen und zu realisieren.
Der Workshop wird begleitet durch Oliver Schübbe (Designer für Zweitsinn, Möbel aus Recyclingmaterialien; Jurymitglied "Recycling-Design-Preis")
Round-Table-Talk
13. Juni 2010 14:00 Uhr
Die neuentworfenen Möbel des Workshops werden im Rahmen eines Round-Table-Talks eingeweiht.
Teilnehmer: Dr. Werner Baumann (TU Dortmund Institut für Umweltforschung, Zweitsinn), Oliver Schübbe (Zweitsinn), Frauke Hehl (Workstation Berlin), Ute Dechantsreiter (Bauteilnetz Deutschland), Ludwig Haugk (Dramaturg Maxim Gorki Theater Berlin); Moderation: Robert K. Huber (zukunftsgeraeusche, Plattenvereinigung).
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4. Juli 2010
11:00 - 13:00 Uhr
Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e. V. (NGBK), Oranienstraße 25
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Rückkopplungen
Einladung im Rahmen der 6. Berlin Biennale
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Im Rahmen des Kunstvermittlungsprogramms der 6. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst findet von 2. bis 4. Juli an verschiedenen Orten in Kreuzberg die Veranstaltung "Rückkopplungen" statt. Auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wird am 4. Juli um 11:00 Uhr in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) das Projekt Plattenvereinigung als ein beispielhaftes Format der politischen und kulturellen Bildung präsentiert.
Rückkopplungen untersucht Grenzen und Beziehungen zwischen Kunst und ihrer Vermittlung und befragt die Funktion künstlerischen Engagements sowie den Begriff der kulturellen Bildung. Thematisch an Fragen der 6. Berlin Biennale nach dem Verhältnis von Kunst und gesellschaftlicher Wirklichkeiten gekoppelt, steht bei Rückkopplungen das Partizipatorische im Mittelpunkt. Die Diskussion um Ansätze und Möglichkeiten kultureller und gesellschaftlicher Teilhabe führen Akteurinnen und Akteure aus verschiedenen Bereichen der Kulturproduktion, Soziokultur, Pädagogik, Verwaltung, Politik sowie der Kunst und Kunstvermittlung.
6. Berlin Biennale / Rückkopplungen
Bundeszentrale für politische Bildung
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Ausschreibung
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Jedes Haus hat seine Bewohner. Jeder Bewohner hat seine Dinge. Jedes Ding besitzt einen Wert. Haus, Bewohner und Dinge sind Träger von Geschichte und Geschichten. Das Projekt Plattenvereinigung bringt Elemente von Plattenbauteilen aus Ost und West in einem neuen Gebäude zusammen. Gemeinsam mit dem Maxim Gorki Theater Berlin wird für diesen Raum ein Projektwettbewerb ausgeschrieben.
Was erzählen uns diese Platten über die Utopien von gestern? Inwieweit lassen sich, ausgehend vom Mikrokosmos Wohnraum, Phänomene des Strukturwandels, der politischen Transformation in Deutschland erzählen? Im Bewusstsein einstmals gewesener Visionen – wie gestalten wir unser Zusammenleben heute? Wie gehen wir mit Ressourcen nachhaltig um?
In den theatralen und installativen Projekten soll vor allem die Frage von Wandlungs- und Umbruchsphänomenen sowie die Zukunft des Zusammenlebens und Wohnens im Angesicht ökologischer und sozialer Herausforderungen im Zentrum stehen.
Der Wettbewerb richtet sich an freie Gruppen sowie Studierende aller theatralen und künstlerischen Disziplinen, die auf performative Weise die Themen des Projekts in eine künstlerische Form überführen. Das Gebäude der Plattenvereinigung wird zugleich Arbeitsraum und Aufführungsort sein. Es ist von außen und von innen bespielbar und dient den Projekten sowohl als Werkstatt als auch als Material für ihre Arbeit. Das künstlerische Format wird nicht vorgegeben, entscheidend ist der erkennbare Versuch, auf experimentelle Weise mit dem Innen- und Außenraum umzugehen. Eine umfangreiche Sammlung von wissenschaftlichen und literarischen Rechercheergebnissen zu den Themen des Projekts dient als textlicher Fundus und Inspirationsquelle für die Bespielung.
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Bewerbung
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Die eingesandten Konzepte werden von einer Jury, bestehend aus den Kuratoren der Plattenvereinigung und Dramaturgen des Maxim Gorki Theaters Berlin, geprüft. Die Projekte werden im Spielplan des MGT Berlin geführt.
ZEITPLANUNG Kick-Off-Workshop Ende August; Produktion im September; Präsentation 8./9./10. Oktober 2010 (obligatorischer Termin)
FÖRDERUNG „Mini-Stipendien“ für Personalleistungen und Materialaufwendungen bis zu 3.000 Euro pro Projekt
BEWERBUNG kurze Selbstdarstellung, ob als Einzelbewerber oder als Team, Beschreibung des Arbeitsansatzes, Darstellung des Interesses am Projekt, vorhergehende Arbeiten oder Referenzprojekte
EINSENDESCHLUSS 10. August 2010
Bitte senden Sie Ihr Material elektronisch oder postalisch an:
zukunftsgeraeusche
Postfach 120618
10596 Berlin
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Download
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Der gesamte Text der Ausschreibung steht als Download im PDF-Format zur Verfügung.
Ausschreibung [PDF]
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Partner und Unterstützer
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Ein Projekt von
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zukunftsgeraeusche
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In Partnerschaft mit
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Anfahrt
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Peter-Behrens-Halle
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Gustav-Meyer-Allee 25
13355 Berlin
S1 / S2 Humboldthain
U8 Voltastraße
Google Maps
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Presse
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Pressekontakt
Ansprechpartnerin: Annekatrin Fischer
presse(at)plattenvereinigung.de
Wir bitten darum, bei Verwendung eines Fotos auf die Copyright-Angabe © zukunftsgeraeusche und den Namen des Fotografen zu achten.
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Plattenvereinigung/Lehrbaustelle
Kernbohrung
© zukunftsgeraeusche/Clemens Jahn
Download
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Plattenvereinigung/Lehrbaustelle
Anlieferung Betonplatten
© zukunftsgeraeusche/Clemens Jahn
Download
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Plattenvereinigung/Theateraufführung
Gastspiel Maxim Gorki Theater Berlin
„Das Haus“ von Einar Schleef
© zukunftsgeraeusche/Robert K. Huber
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Plattenvereinigung/Theateraufführung
Gastspiel Maxim Gorki Theater Berlin
„Das Haus“ von Einar Schleef
© zukunftsgeraeusche/Annekatrin Fischer
Download
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Plattenvereinigung/Rohbau
Peter-Behrens-Halle Februar 2010
© zukunftsgeraeusche/Robert K. Huber
Download
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Plattenvereinigung/Rohbau
Peter-Behrens-Halle Februar 2010
© zukunftsgeraeusche/Clemens Jahn
Download
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Blog
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13. Juli 2010
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Einbau der Fenster im Untergeschoss
Die neuen Fenster für das Erdgeschoss, in der letzten Woche von Zimmerer-Auszubildenden des Berufsförderungswerks e.V. hergestellt, wurden heute im Haus der Plattenvereinigung eingebaut.
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6. Juli 2010
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Besuch in Brandenburg
Eine Gruppe von Auszubildenden des Berufsförderungswerks e.V. des Bauindustrieverbandes Berlin Brandenburg e.V. entwickelt und baut momentan zwei Fenster für das Untergeschoss des Gebäudes der Plattenvereinigung. Bei unserem heutigen Besuch in der Ausbildungsstätte in Brandenburg wurden die fertigen Fenster präsentiert.
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Recycling-Fenster für das Obergeschoss
Das Panorama-Fenster im Obergeschoss soll aus mehreren Scheiben ausgebauter Fenster aus abgerissenen Wohnblöcken konstruiert werden.
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4. Juli 2010
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Berlin Biennale / Rückkopplungen: Projektpräsentation
Auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung präsentierte sich das Projekt Plattenvereinigung im Rahmen des Kunstvermittlungsprogramms "Rückkopplungen" der 6. Berlin Biennale in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) in Berlin-Kreuzberg. Zur Einführung und Begrüßung sprach die Kunstvermittlerin und Kuratorin der "Rückkopplungen", Silke Feldhoff. Im Anschluss an die Präsentation fand ein Gespräch mit den ebenfalls geladenen Initiatoren der Projekte "arttransponder" und "common berlin" statt.
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3. Juli 2010
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Berlin Biennale / Rückkopplungen: Werkstattgespräch
Im Rahmen der 6. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst findet die Veranstaltung "Rückkopplungen" als Teil des Kunstvermittlungsprogramms mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) statt. Im heutigen Werkstattgespräch, zu dem Plattenvereinigung eingeladen war, wurden von den Teilnehmern die Aufgaben und Potentiale von künstlerischer und kultureller Bildung diskutiert. Die Veranstaltung fand statt im Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg.
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29. Juni 2010
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"Recycling / Temporary Shelters" und "Nachhaltiges Bauen"
Während die Teilnehmer des Seminars "Nachhaltiges Bauen" von Julia Piesker am Fachgebiet Bauphysik und Baukonstruktionen der TU Berlin wöchentlich Referate halten, beginnen Studenten aus dem Seminar "Recycling / Temporary Shelters" der UdK Berlin mit der 1:1-Realisierung ihrer Entwürfe für temporäre Behausungen aus Recyclingmaterialien. Auf den Bildern: zwei Studenten entwickeln aus einfachen Mülltüten eine pneumatische Konstruktion. Der knifflige Punkt ist das Verbindungsstück, mit dem sich mehrere luftgefüllte Tüten aneinanderhängen und zu einer dachartigen Behausung auftürmen lassen sollen.
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23. Juni 2010
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Korrektur im Seminar "Recycling / Temporary Shelters"
Im Seminar "Recycling / Temporary Shelters" von Frau Prof. Götz (UdK Architektur) findet eine weitere Korrektur der studentischen Entwürfe statt. Ab nächster Woche werden einige der Entwürfe im Maßstab 1:1 realisiert.
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13. Juni 2010
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Round-Table-Talk
Zum Auftakt weiterer Veranstaltungen unter dem Titel "Die Neuordung der Dinge" diskutierten die Teilnehmer des Tischgesprächs über Recycling-Kulturen, die Wiederverwendung von Baumaterial und Produkten und besonders die Verständigung über Werte und Geschichten. Wie entsteht eine universelle Kultur für einen nachhaltigen Umgang mit gebauter Umwelt und den uns umgebenden Dingen? Welche Wertigkeiten existieren zwischen alt, neu oder gebraucht? Und welche alternativen Strategien bieten sich im Stadtumbau und zur Ressourcen-Schonung?
Die Teilnehmer des Round-Table-Talks waren u.a.: Dr. Werner Baumann (TU Dortmund Institut für Umweltforschung, Zweitsinn), Oliver Schübbe (Zweitsinn), Frauke Hehl (Workstation Berlin), Ute Dechantsreiter (Bauteilnetz Deutschland), Ludwig Haugk (Dramaturg Maxim Gorki Theater Berlin), Cornelius Puschke (Dramaturg Maxim Gorki Theater Berlin); Moderation: Robert K. Huber (zukunftsgeraeusche, Plattenvereinigung). Ebenso wurden die neu entworfenen Möbel des Recyclingbau-Workshops präsentiert.
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11. bis 13. Juni 2010
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Recyclingbau-Workshop
In Zusammenarbeit mit Zweitsinn, der Uni Dortmund und der Recyclingbörse Herford hat die Plattenvereinigung einen dreitägigen Recyclingbau-Workshop veranstaltet. Begleitet durch Oliver Schübbe von der Recyclingbörse Herford haben Künstler und Studenten verschiedener Studiengänge aus den Resten des Bauholzes des Gebäudes im Sinne einer nachhaltigen Recyclingkultur Möbel entworfen und realisiert.
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05. Juni 2010
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Lange Nacht der Wissenschaft
Zur Langen Nacht der Wissenschaft präsentiert sich das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Haus der Plattenvereinigung in der Peter-Behrens-Halle. Auf einem Tisch aus Recyclingplatte (Oly72) bauen Kinder aus Recyclingmaterialien ihre eigenen Recyclinghäuser.
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05. Juni 2010
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Abschlussveranstaltung des Borderlineseminars
Texteintrag folgt in Kürze.
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04. Juni 2010
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Besuch der Architektenkammer Berlin
Texteintrag folgt in Kürze.
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04. Juni 2010
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3. Tag des Borderlineseminars
Texteintrag folgt in Kürze.
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03. Juni 2010
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Vortrag von Herrn Sewing beim Borderlineseminar
Texteintrag folgt in Kürze.
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02. Juni 2010
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Vortrag von Robert Huber beim Borderlineseminar
Texteintrag folgt in Kürze.
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01. Juni 2010
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Borderlineseminar
Texteintrag folgt in Kürze.
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20. Mai 2010
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Premiere WASTELER 1
"Wenn man durch dünne Wände die Gespräche des Nachbarn mitanhört, brechen ganz schnell die Utopien zusammen. - Wenn man durch Utopien die Gespräche des Nachbarn mitanhört, brechen ganz schnell die dünnen Wände zusammen. - Wie soll ich eine Liebesbeziehung aufbauen, zu einem Haus, in das noch nicht mal besonders viel körperliche Aktivität investiert worden ist, in der Form von Schweiß?"
Weitere Vorstellungen: 22. und 23. Mai 2010, jeweils 21.00 Uhr. Zur Ticketreservierung
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19. Mai 2010
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Generalprobe WASTELER 1
Nach vier Wochen Werkstatt am und im Gebäude der Plattenvereinigung findet die Generalprobe zum Stück "WASTELER 1 - aus der Reihe: Das kleine Plattenspiel" von copy & waste statt. Die morgige Premiere ist bereits ausverkauft. Restkarten zu 5 Euro sind an der Abendkasse ab 20.45 Uhr erhältlich. Für die beiden Vorstellungen am 22. und 23. Mai können noch Tickets reserviert werden.
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13. Mai 2010
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Zerteilen einer Attika für eine Installation für das FFF-K Festival.
Texteintrag folgt in Kürze.
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12. Mai 2010
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Installation von Tischplatten auf dem Campus der Charité
Texteintrag folgt in Kürze.
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11. Mai 2010
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Besuch vom Bildungsverein Bautechnik mit einer Delegation aus Norwegen.
Texteintrag folgt in Kürze.
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05. Mai 2010
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Weitere Arbeiten an der Treppe
Texteintrag folgt in Kürze.
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05. Mai 2010
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Seminar für Fachdidaktik
Texteintrag folgt in Kürze.
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05. Mai 2010
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Seminar "Recycling / Temporary Shelters"
Das Seminar von Frau Prof. Götz (Lehrstuhl Baukonstruktion II an der UdK Berlin) hat zum dritten mal stattgefunden: in 14 Sitzungen werden sich die Seminarteilnehmer mit Recyclingkonzepten durch Wiederverwendung und Zweckentfremdung, Materialstudien und Architekturen aus Recyclingbaustoffen beschäftigen sowie selbst einen Entwurf und Konstruktion einer Behausung aus Recyclingbaustoffen anfertigen.
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25. April 2010
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Leseprobe WASTELER 1
Die Theatergruppe copy & waste probt seit heute das Theaterstück "Wasteler 1" im Rahmen der Plattenvereinigung in der Peter-Behrens-Halle. Premiere ist in knapp einem Monat, am 20. Mai 2010.
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21. April 2010
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Seminar "Recycling / Temporary Shelters"
Ebenfalls in diesem Sommersemester findet mit dem Haus der Plattenvereinigung ein Seminar von Frau Prof. Götz (Lehrstuhl Baukonstruktion II an der UdK Berlin) statt: in 14 Sitzungen werden sich die Seminarteilnehmer mit Recyclingkonzepten durch Wiederverwendung und Zweckentfremdung, Materialstudien und Architekturen aus Recyclingbaustoffen beschäftigen sowie selbst einen Entwurf und Konstruktion einer Behausung aus Recyclingbaustoffen anfertigen.
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20. April 2010
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Seminar "Nachhaltiges Bauen"
Das Seminar zum Nachhaltigen Bauen von Julia Piesker am Lehrstuhl von Prof. Vogdt Bauphysik und Baukonstruktionen der TU Berlin findet im Sommersemester am, im und mit dem Haus der Plattenvereinigung statt. Zur ersten Sitzung erschienen die 20 Teilnehmer, Studierende aus den Fachbereichen Bauingenieurwesen und Architektur, in der Peter-Behrens-Halle - das Seminar ist ausgebucht.
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8. April 2010
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Nivellieren von Boden- und Deckenplatten
Zum Nivellieren wird auf den Boden- und den Deckenplatten Estrich aufgetragen, damit eine ebene Auflagefläche für die Wände entsteht.
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7. April 2010
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Remontage der Treppe
In den nächsten zwei Wochen wird der Rohbau des Gebäudes der Plattenvereinigung stückweise remontiert, damit die Zwischendecke einer Belastungsprüfung unterzogen werden kann. Wenn gewährleistet ist, dass Konstruktion und Material den statischen Anforderungen genügen, können nach einer erneuten Remontage die Stützen entfernt werden. Das Haus ist dann vollständig begeh- und bespielbar.
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1. April 2010
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Aufräumen und Saubermachen in der Halle
Nachdem die eher schmutzintensiven Arbeiten an den Fertigteilen wie z.B. die Grobreinigung mit dem Nassstrahler abgeschlossen sind, wird die Peter-Behrens-Halle einmal komplett gereinigt.
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25. März 2010
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Die Auszubildenden der Lehrbaustelle
Die Auszubildenden der drei Ausbildungsinstitutionen Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg, Fachgemeinschaft Bau Berlin-Brandenburg und Oberstufenzentrum Knobelsdorff-Schule Berlin werden für die Dokumentation des Projekts porträtiert und interviewt. Am heutigen Tage (von links; alphabetisch): Benjamin Rampke, Benjamin Schmidt, Christian Wagner, Guido Prill, Juri Besel, Kai Lossack, Kay Rockmann, Madeleine Muhl, Manuel Preukschat, Marcel Dohnke, Marius Polster, Martin Rüdiger, Marvin Reber, Matthias Schöning, Michael Schumann, Mike Giese, Mike Vogt, Mirco Peters, Roman Dreyer, Sascha Wolf.
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20. März 2010
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Anschreiben lassen vor dem Maxim Gorki Theater
Die Gesamtsumme aller Schulden, die die Besucher des Theaterfestes am Maxim Gorki Theater am heutigen Abend zusammengetragen haben, beläuft sich auf 7.357.164,42 Euro, in Worten: sieben Millionen dreihundertundsiebenundfünfzig Tausend einhundertundvierundsechzig Euro und zweiundvierzig Cent.
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19. März 2010
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Einladung zum Theaterfest am Maxim Gorki Theater
Die Plattenvereinigung stattet dem Maxim Gorki Theater mit einer Oly72-Platte einen Gegenbesuch ab. Beim morgigen Theaterfest der offenen Rechnungen unter dem Spielzeitmotto "Ökonomie des Lebens" bezahlen die Zuschauer keinen Eintritt, sondern bringen stattdessen ihre offenen Rechnungen mit. Auf dem Recyclingtisch aus einer Münchner Deckenplatte werden die Schulden auf dem Theatervorplatz angeschrieben. Mit freundlicher Unterstützung von LMB Löther Maschinentransport Berlin GmbH.
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18. März 2010
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Anbringen der Dachabdichtung
Mithilfe eines Mitarbeiters der Firma Sika wird die Sika-Dachabdichtung auf dem Gebäude der Plattenvereinigung montiert.
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10. März 2010
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Schulung mit MC Bauchemie
Bei der Schulung von MC Bauchemie erwerben die Auszubildenden der Lehrbaustelle betonkosmetische Fertigkeiten. Zwei Deckenplatten aus Frankfurt/Oder werden als Tische hergerichtet.
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9. März 2010
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Baustoffkolloquium in der Peter-Behrens-Halle
Beim Baustoffkolloquium 2010 des Unternehmerverbandes Mineralische Baustoffe e.V. in der Peter-Behrens-Halle hatten Prof. Dr. Vogdt und Claus Asam vom Lehrstuhl Bauphysik und Baukonstruktionen an der TU Berlin die Gelegenheit, einem interessierten Fachpublikum das Projekt Plattenvereinigung und den Rohbau des Recyclinggebäudes zu präsentieren.
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8. März 2010
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Treppentransport aus Frankfurt/Oder
Die restlichen Treppenelemente konnten aus dem Abrissgebäude in Frankfurt/Oder entnommen und nach Berlin gebracht werden.
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26. Februar 2010
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Besuch in Frankfurt
Besuch in Frankfurt/Oder: Die Punkthochhäuser werden weiter rückgebaut, in den oberen Stockwerken Stück für Stück nach dem Baukastenprinzip. Wir konnten zwei kleine Treppenelemente in die Peter-Behrens-Halle nach Berlin mitnehmen.
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23. Februar 2010
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Empfang und Beschilderung
Am heutigen Dienstag wurde das Schild der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gemeinschaftlich an der Frontwand des Hauses der Plattenvereinigung angebracht: mit Verena Exner (DBU), Angelika Thormann (Bildungsverein Bautechnik), Roland Bank (Fachgemeinschaft Bau), Holger Pfau (Knobelsdorffschule), Frank Buckram (Berufsförderungswerk Berlin Brandenburg), Prof. Johannes Meyser (TU Berlin Fachdidaktik), Claus Asam (TU Berlin/BBSR), Julia Piesker (TU Berlin Lehrstuhl Prof. Vogdt), Annekatrin Fischer und Robert K. Huber (zukunftsgeraeusche) sowie mit Auszubildenden der drei Ausbildungsinstitutionen.
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12. Februar 2010
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Seminar und Hallenführung
Studenten des Seminars Nachhaltiges Bauen am Institut für Bauphysik und Baukonstruktionen der TU Berlin besichtigen zum zweiten Mal das Objekt und den Fortschritt des Projekts. Im Mittelpunkt der Exkursion steht die Frage nach den Möglichkeiten der Wiederverwendung von Betonfertigteilen und welche konkreten Nutzungen das neue Gebäude nun aufnehmen kann. Die Auszubildenden aus dem Bauwesen erhalten eine Hallenführung durch die Peter-Behrens-Halle, wobei sie die umliegenden Versuchsanordnungen und Prüfstände kennenlernen.
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6. Februar 2010
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"Das Haus" von Einar Schleef
"Unser Haus steht im Thüringer Wald. Es ist nicht sehr groß, aber wir haben es selbst gebaut. Die Schwiegereltern streckten das Geld vor und im Laufe der Zeit wurde abgezahlt, d.h. mein Lohn ging für das Haus, Reginas für den Haushalt drauf. Hans-Georg, unser Sohn, brachte ab und zu eine Prämie vom Schacht mit nach Hause. Das Haus, unser Haus hat Vorgarten, Garage, Eßzimmer, Herrenzimmer, Küche, Bad und Toilette, unterm Dach Georgs Schlafzimmer und Hobbyraum. Aus gebrauchten Streichhölzern bastelt er Windmühlen, Schiffe, voriges Jahr hat er Regina und mir einen Leuchtturm Kap Arcona geschenkt. Sehr schön. Der steht jetzt im Herrenzimmer auf der Hellerauschrankwand." - "Der Abschied ist gemacht, Welt, gute Nacht!"
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5. Februar 2010
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Gruppenbild mit Haus
Der Rohbau der Plattenvereinigung ist fertig. Die Baustelle verräumt. Alles ist vorbereitet für das Gastspiel des Maxim-Gorki-Theaters: "Das Haus" von Einar Schleef.
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4. Februar 2010
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PH12 trifft Oly72
Mit der Aufstellung der ersten Seitenwand findet zu Beginn der vierten Woche die tatsächliche Plattenvereinigung statt: PH12 trifft Oly72. Innerhalb einer knappen Woche wird der Rohbau Stück für Stück zusammengefügt. Das Berufsförderungswerk berichtet über die Arbeit seiner Auszubildenden im Rahmen der Plattenvereinigung. Am Donnerstag Abend: Das Haus steht.
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29. Januar 2010
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Aufstellung der ersten Wand
Für die Zwischendecke im Gebäude der Plattenvereinigung wird eine Sandwich-Konstruktion realisiert: zwei Deckenplatten aus Frankfurt/Oder werden mit den Oberseiten zueinander mit Anschlussbewehrung verbunden und mit Beton vergossen. Die solchermaßen hergestellte obere Bewehrungslage der Zwischendecke ermöglicht die Auskragung des Obergeschosses im Gebäude der Plattenvereinigung. Zuvor mussten aus den Deckenplatten Bohrkerne gezogen werden, um die Druckfestigkeit des Betons zu prüfen. Am Ende der dritten Woche in der Peter-Behrens-Halle wird die erste Platte des neuen Hauses, eine Rückwand aus dem Olydorf, aufgestellt.
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22. Januar 2010
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Zweite Woche Lehrbaustelle
Nach der Grobreinigung beginnt die weitere Vorbereitung der Platten: bei der Betonreparatur werden abgeschlagene Ecken inklusive Eisenbewehrung an den Elementen instandgesetzt, mit Betonkosmetik werden Unebenheiten in den Oberflächen ausgeglichen. Nach der Einrichtung eines Schneideplatzes beginnt der Zuschnitt der zuvor gereinigten Attiken aus dem Olympiadorf für den Dachaufbau.
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21. Januar 2010
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Platten aus Frankfurt / Oder
Im tief verschneiten Frankfurt / Oder ist es schlussendlich gelungen, aus dem Abrissgebäude Robert-Havemann-Straße 12 / 13 die ersten Platten zu demontieren und nach Berlin zu verladen. In der Peter-Behrens-Halle werden sie von den Auszubildenden abgeladen.
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15. Januar 2010
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Erste Woche Lehrbaustelle
Der erste Vorgang auf der Lehrbaustelle ist die Baustelleneinrichtung, d.h. das Abkleben und Markieren der Arbeitsplätze. Die Arbeit an den Teilen beginnt mit der Grobreinigung: grobe Anhaftungen werden mit Hammer und Meißel abgestoßen, Verschmutzungen, Tapetenreste und Farbanstriche werden mit dem Hochdruckgerät gereinigt. Der Reinigungsplatz wurde zu diesem Zweck mit einer Einhausung umzäunt.
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11. Januar 2010
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Projektstart in der Peter-Behrens-Halle
Zum Start des Projekts finden sich 23 Auszubildende aus dem Bauwesen, vom Berufsbildungszentrum Knobelsdorff, vom Überbetrieblichen Ausbildungszentrum Friesack und dem Lehrbauhof Berlin, gemeinsam mit ihren Ausbildern in der Peter-Behrens-Halle ein. In den nächsten Wochen werden sie in der Halle im Rahmen einer Lehrbaustelle die ost- und westdeutschen Platten aufbereiten und das Gebäude der Plattenvereinigung in einem Probeaufbau errichten. In einer Einführung erläuterte Claus Asam von der TU Berlin das Projekt sowie die Zeit- und Arbeitsplanung der Lehrbaustelle.
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01. Januar 2010
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Was bisher geschah
Mit der Entscheidung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ist Plattenvereinigung als Forschungsprojekt anerkannt, um die „Berufsbildung und den öffentlichen Diskurs zum Ressourcenschutz am Beispiel eines modellhaften mobilen Recyclinggebäudes in Berlin“ zu befördern. In der Peter-Behrens-Prüfhalle der TU Berlin lagern bereits die Münchener Olympiaplatten. Davor hatten sie im Rahmen des Projekts Bestandsverpflanzung von zukunftsgeraeusche mehrere öffentliche Orte in München bereist.
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Impressum
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Plattenvereinigung ist ein Projekt
der zukunftsgeraeusche GbR
Annekatrin Fischer / Robert K.
Huber
gemeinsam mit Claus Asam
(TU Berlin / BBSR)
zukunftsgeraeusche GbR
Postfach 330963
80069 Muenchen
Telefon 089 381561210
Fax 089 381561219
info@plattenvereinigung.de
Visuelle Kommunikation und Webdesign von
Matthias Friederich / Clemens Jahn /
Markus Mrugalla / Sebastian Lörscher
Alle Fotos © Annekatrin Fischer / Robert K. Huber / Clemens Jahn / Ladina Roth / zukunftsgeraeusche
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